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Das Programm fürs große Jubiläum steht

Ehingen. Im Juni feiert Ehingen seine 20-jährige Städtepartnerschaft mit der Ungarischen Stadt Esztergom. Das Programm steht jetzt.

Von Gudrun Brzoska

Vom 6. bis 10. Juni wird eine große Delegation aus der Partnerstadt Esztergom nach Ehingen kommen. Gemeinsam mit dem Partnerschaftsverein hat die Stadt ein umfangreiches Programm erstellt, zumal auch Gäste aus Frankreich / Cambrai und der Slowakei / Sturovo kommen werden. Pünktlich am Vorabend von Fronleichnam reisen sie alle an, um am Zapfenstreich teilzunehmen. Von kirchlicher Seite wird der Bischof von Esztergom, Herr János Szekely kommen; er bringt in seinem Kleinbus auch einige Kinder einer Minderheit mit, die sicher für eine Überraschung gut sind. Die Fronleichnamsprozession wird von Bischof Szekely konzelebriert. Nach der Prozession finden sich alle auf dem Kirchplatz ein, um zu erleben, wie hierzulande kirchliche Feste gefeiert werden – übrigens gar nicht so sehr anders als dort. Es liegen ja beide Städte an der Donau und  viele Bräuche sind sehr ähnlich.

Am Freitag wird Herr Dr. Ohngemach die Gäste durch die schönen Straßen und Gassen der ehemals habsburgischen Direktorialstadt führen. Am Nachmittag wird in verschiedenen Gruppen über eine Reihe von Themen diskutiert. Schließlich ist das Fest nicht nur eine Tourismusveranstaltung. Am Abend wird´s dann „hochoffiziell“. Nachdem sich die Frau Bürgermeisterin Éva Tétényi und andere VIP – Leute ins Buch der Stadt eingetragen haben, beginnt in der Lindenhalle der Festabend: Nach kurzer Begrüßung und einer Rede der Ungarischen Konsulin aus München, Frau Rita Chiovini zu den Chancen der Städtepartnerschaften wird der Landtagspräsident Guido Wolf  zum Thema „Wir in Europa“ sprechen.

Danach bieten verschiedene Gruppen und Gruppierungen aus Ehingen und Umgebung ein kurzweiliges und amüsantes Programm. Mehr dazu gibt es in Bälde an dieser Stelle. Der Samstag ist der historische Tag: Zuerst steht ein Besuch im Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm auf dem Programm, wo derzeit eine umfangreiche und sehr sorgfältig dokumentierte  Ausstellung den Beginn der „Schwabenzüge“ vor 300 Jahren zeigt. Danach geht´s zum Bussen, von wo damals viele Schwaben donauabwärts gezogen sind.

Etliche der Gäste waren vor 20 Jahren bei der Gründung dabei, aber auch  die neue Generation ist vertreten. An dieser Stelle sei  schon darauf hingewiesen, dass ab 30. Mai in der Raiffeisenbank Ehingen eine Ausstellung mit Bildern gezeigt wird, welche die Kinder der Montagh-Imre-Schule gemalt haben. Diese Schule bildet leicht behinderte Kinder und Jugendliche aus und wird seit Jahren von den Ehinger Maltesern unterstützt.