So gut besucht war die Country-Night noch nie!
Ehingen. Cowboy-Hüte, amerikanische Flaggen und jede Menge Country und Bluegrass-Musik. Das erwartete gestern Abend die Zuschauer in der Ehinger Lindenhalle.
Von Apostolos Sachpazidis
So gut besucht war die Country-Night noch nie, stellt Peter Dunkl, Leiter der VHS-Ehingen fest. Sogar extra Stühle und Tische mussten nachträglich aufgebaut werden, um die Besucher unterzubringen. Und die waren von weit her gereist, um diesen Abend in Ehingen mitzuerleben. “Eine Tanzgruppe ist extra aus Ravensburg angereist, um hier zu tanzen”, so Dunkl.
Und tatsächlich: Einige Zuschauer tanzten zu der fetzigen Gute-Laune-Musik von “Slow Horses”, “Pistol Pete’s Dinosaur Truckers” und “Album” quer durch die Halle.


Als Dauergast der Country-Night war ich mit meinen Freunden wieder mal von der Akustik enttäuscht. Schon wieder dominierte die Lautstärke, sowie ungleich ausgesteuerte Mikrofone.
Die erste Band meinte wohl, schön laut – ist auch schön. Außerdem Dominierte der Bass. Und mit Country hatte die Darbietung der ersten Band nicht viel zu tun.
Da war die zweite Band aus Tschechien um vieles besser.
Die Abstimmung der Gesangsmikrofone – im Verhältnis zu den Instrumenten – Mikrofonen war optimal. Man hat nicht nur Instrumente, sondern auch den Gesang aller Sänger gut gehört und vor Allem auch verstanden.
Das war schlichtweg ein Genuss.
Doch dann kam es knüppelhart:
Die dritte Band, die “Slow Horses”, setzten im Verhältnis zu der ersten Band noch eines drauf. Sie zeigten, dass sie gute Musik machen.
Mit Recht, aber wenn man das mit voller Lautstärke unterstreichen will, erreicht man das Gegenteil. Außerdem waren die Mikrofone der Vokalisten katastrophal unterschiedlich eingestellt. Der Sängerin ihres undeutlich und sehr laut, dagegen das des Sängers mit der Mandoline viel zu leise (wohlgemerkt im Verhältnis zu den Instrumenten).
Hier dominierte Schlagzeug, Bass und das Geschrei der Sängerin.
Schade drum, denn musikalisch waren sie gut.
Nach ca. 30 Minuten haben wir uns von den lauten “Pferden” vorzeitig verabschiedet.
Als Allround – Musiker (u.a. auch Country u. Western) mit Jahrzehnte langer Erfahrung, weiß ich wovon ich rede.
Vielleicht hat mein Kommentar Einfluss für die künftigen Veranstaltungen.
Würde mich jedenfalls freuen, wenn er Wirkung zeigt.
mfG
S. Paschke